Historische Romane

David Ball, „IKUFAR - Sohn der Wüste" (1999), „ASHA – Sohn von Malta“ (2003), Schneekluth

„IKUFAR“: Frankreich - Algerien gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Der Sohn eines französischen Adligen und einer Tuareg wächst in Paris auf und gerät in den Wirren des frz.-preußischen Kriegs nach Algerien zu den Tuareg; er wird einer von ihnen und bleibt doch "Ikufar", ein Fremder. Als eine französische Expedition die Sahara durchquert, um den Bau einer Eisenbahn vorzubereiten, muß der Ikufar zwischen den Karabinern der Franzosen und den Schwertern der Tuareg dramatische Entscheidungen treffen. Eine großangelegte Abenteuergeschichte von Liebe, Treue und Verrat, Mannesmut und Sonnenglut: ein Schmöker im besten Sinn.

   

Geraldine O'Caughrean, „Der Sänger" (1998), „Eine ideale Frau" (2000), Schneekluth

„Der Sänger" ist ein Roman über den Troubadour Peter Pirol und seine Tochter Ouallada, ein mittelalterliches Reiseepos aus der Welt der Minnesänger, der Kreuzritter und des höfischen Lebens in der Provence. „Eine ideale Frau" erzählt von einem jungen englischen Adligen am Ende des 18. Jahrhunderts, der zwei kleine Mädchen aus dem Waisenhaus holt und sie im Sinne der Rousseau'schen Ideale erziehen will, um am Ende eine der beiden zu heiraten - ein Projekt, das scheitert.

   

Jack Dann, „Die Kathedrale der Erinnerung - Das geheime Leben des Leonardo da Vinci" (Lübbe 1996)

Ein epischer Roman über Leonardo da Vinci und das Florenz der Medici, eine Liebesgeschichte und die Geschichte des nicht dokumentierten Jahres in Leonardos Leben: In dieser Geschichte gelangt er in den Orient, wo er für einen skrupellosen Herrscher seine Flugmaschinen und militärischen Geräte bauen kann und sich damit in tiefe Schuld verstrickt.

   

Margaret George, „Heinrich VIII. - Mein Leben" (1989), Schneekluth, „Maria Stuart - der Roman ihres Lebens" (1993), „Kleopatra - Der Roman ihres Lebens" (Lübbe 1998)

„Heinrich VIII." ist die fiktive Autobiographie des Königs, herausgegeben und kommentiert von seinem Hofnarren. Wie „Maria Stuart" ein sehr umfangreicher (1.600 Seiten MS), farbenprächtiger historischer Roman. Auch „Kleopatra" ist eine fiktive Autobiographie.

   

Paul Harding, „Galerie der Nachtigallen" (1991), „Das Haus des Roten Schlächters" (1993), „Der Prinz der Finsternis" (1993), „Sakristei des Todes" (1994), „Der Kapuzenmörder" (1994), „Der Zorn Gottes" (1995), alle Eichborn

Historische Kriminalromane aus dem London des 13. Jahrhunderts: Ein Priester und der Coroner der Stadt London klären schauerliche Verbrechen auf.

   

Allan Massie, „Ich, Augustus" (1990), „Ich, Tiberius - Erinnerungen eines Tyrannen" (1991), „Caesar - Brutus erzählt" (1994), „Ich, Marc Anton“ (2000), alle Schneekluth, „Ich, König David" (1996), Limes/Luchterhand

Biographische Romane, in denen sich historische Detailtreue in subtiler Weise mit einer sehr heutigen Sicht vermischt.

   

Diana Norman, „An den Ufern der Dunkelheit" (Wolfgang Krüger Verlag1998)

In bester englischer Erzähltradition verknüpft Diana Norman den Lauf der großen Geschichte zur Zeit der Stuart-Königin Anne mit dem Schicksal ihrer Heldinnen und Helden, zu denen Daniel Defoe wie auch die Piratinnen Anne Bonny und Mary Read gehören.

   

Simon Taylor, „Der Mönch" (Schneekluth 1994)

1224: Ein junger Mönch soll im Auftrag einer Kirchenkommission die geheimnisvollen Machenschaften des Priors im schottischen Augustinerkloster Inchcolm aufklären. Das facettenreiche Mittelalter-Epos schildert das klösterliche Leben, das von Verrat, Mord und Intrige erschüttert wird. Die dramatischen Konflikte spiegeln die großen geistigen, politischen und religiösen Auseinandersetzungen einer Welt im Umbruch.

   
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